Bus fahren ist für ein Behinderten nicht grade die leichteste Sache

Ich fahr schon über 40 Jahren mit dem Bus, zuerst als Schüler und nun als Mensch mit Gesundheitlichen Einschränkung. Die letzten Busfahrten war nicht grade die lustigsten, sondern sehr mit Stress behaftet. Man sollte meinen das Busfahrer eigentlich ein Arbeitgruppe sind, die wissen was sie tun. Leider musste ich immer mal wieder die Erfahrung machen, das es nicht so ist.

Bei uns hat vor Jahren die Bahn die Buslinien übernommen, scheinbar haben die Busfaher und ausschliesslich Busfahrer die Unpünktlichkeit der Kollegen der Lokführer übernommen. Ja mehr noch, die haben sogar soweit übernommen, das sie sogar an Haltestellen vorbeifahren, obwohl da Fahrgäste stehen könnten. Die letzten 3 male ist einmal der Bus direkt an der Haltestelle vorbeigefahren, natürlich hat er kurz angehalten und geschaut, aber hat mich nicht gesehen.

Nun kommt die Fortsetzung, vorige Woche fuhr ich wieder zum Einkaufen und wollte wieder mit dem Bus fahren. Der oben genannte Busfahrer der mich im Sommer stehen gelassen hat, ist nun stehen geblieben, aber ausserhalb der Bushaltestelle. Er kam schon sehr schnell angerauscht und hat mich grade noch gesehen, anstatt aber nun in die Haltestelle einzubiegen, fuhr er an die Seite. Leider konnte ich auf der rechten Seite nicht einsteigen, da er auf Gras stand und da auch noch ein Graben war. Also bin ich an der linken seite lange gegangen und bin eingestiegen. Anstatt eine Entschuldigung, hat der Fahrer mich angemault und meinte zu mir, ich hätte auf der falschen Strassenseite gestanden. Ein Wort gab das nächste und ich hab ihm das Fahrgeld hingeschmissen, hab mir die Fahrkarte geschnappt und hab mich hingesetzt.

Bin immer noch am überlegen, ob ich mich nicht beschweren sollte. Aber irgendwie bin ich der Meinung das es nichts bringen wird. Morgen fahre ich wieder mit dem Bus, schaun wir mal wie das werden wird.